O f f i c i a l s
Gerry Höbelt

 

R e g l e m e n t

NASCAR Grand National/Winston Cup Series

V.1.5 09.11.2015

 

 

Fahrzeuge
Fahrzeuge der amerikanischen Grand National/Winston Cup Stock Car Series bis Baujahr 1975 (Weitest möglich interpretiert: Limousinen mit vier bis sechs Sitzplätzen in zwei Sitzreihen und einem festen Dach) nach Fahrzeugtypenliste.
Maßstab
1/24 und 1/25
 
Karosserie
Hartplastik, diese muss unverändert aus dem Bausatz übernommen werden. Stoßstangen vorne und hinten, Grillmasken und Scheinwerfer vorne müssen montiert sein. Heckleuchten und Beschlagteile brauchen nicht verbaut zu werden. Vorhandene „Löcher“ für Heckleuchten etc. dürfen verschlossen werden. Ausnahmen: Innenkotflügel, Motorspritzwände und jegliche Art von Stegen dürfen innen aus der Karosserie entfernt werden. Bei einigen Karosserien ist die Wandstärke nach innen nicht immer gleich. In diesem Fall darf die Wandstärke auf je einer Seite vorne und hinten dezent durch ausschleifen angeglichen werden um einen symmetrischen Aufbau der Fahrzeuge zu ermöglichen. Wie schon gesagt dezent! Also nur den Bereich in dem ein Rad auf einer Seite schleift. Der Innenradius grün (Hier Übergang von Kotflügel zur Motorhaube) hat unangetastet zu bleiben!
Ein dezentes „aufschleifen“ der Fender vorne aus optischen Gründen ist erlaubt. Bei Modellen in Rennversion ist das eh „Serie“. Durch diese Maßnahme wird ermöglicht die Straßenversionen „rennmäßiger“ aussehen zu lassen. Wer’s nicht macht (will) hat keinen Nachteil in Bezug auf die Spurbreite der Vorderachse. Diese begrenzt sich automatisch durch den Innenradius im Kotflügel, der ja unangetastet bleiben muss (siehe Bild weiter oben). Auf jeden Fall muss der Fender den Reifen noch um min. 2 mm abdecken!
Beim Ford Torino dürfen die hinteren Radausschnitte ebenfalls, jedoch nur bis max. zur Tornadolinie, „aufgeschliffen“ werden. Auf jeden Fall muss der Fender den Reifen noch um min. 2 mm abdecken! Der Torino ist momentan die einzige Ausnahme, da durch den extremen Einzug der Seitenteile keine vernünftige Spurbreite an der HA zu erreichen ist!
Ein Freigang für den Leitkiel darf in der Karosse, wenn nötig, frei geschliffen werden solange der Leitkiel in der Ansicht von oben nicht über die äußeren Konturen der Karosserie hinausragt. Hutzen auf der Motorhaube sind nur erlaubt wenn nachweislich ein Auto ein NASCAR Rennen damit bestritten hat, ansonsten ist die Öffnung (Material frei) zu verschließen. Ein weiteres Ausschleifen der Karosserie zum Zwecke der Gewichtsersparnis hat unbedingt zu unterbleiben! Front- und Heckscheibe sind aus dem Bausatz zu verwenden. Sind Front- und Heckscheibe aus einem Stück gefertigt dürfen sie getrennt werden. Die Verbindungsstege–fläche darf entfernt werden. Die Karosserie muss farbig deckend und mit Klarlack lackiert sein.
Inneneinrichtung
Lexaninlet mit Fahrerkorpus, Fahrerkopf aus Vollmaterial (Kunststoff, Resine), Jethelme obligatorisch. Das Inlet muss sämtliche in der Draufsicht sichtbaren mechanischen Bauteile verdecken. Eine evtl. sichtbare Rücksitzbank muss abgedeckt werden. Eine Anpassung des Inlets wg. Freigang des Motors etc. ist erlaubt, es müssen jedoch alle Ausschnitte wieder so verschlossen werden das in der Draufsicht alle sichtbaren mechanischen Bauteile verdeckt werden (Material frei). Ein Überrollkäfig (bestehend aus min. vier Beinen, dem oberen Rechteck/Quadrat sowie zwei Abstützungen nach hinten zur Hutablage muss verbaut sein, original Bausatzteile oder Eigenbau aus min. 2 mm Polystyrolstangen. Die Breite soll in etwa der Dachinnenbreite entsprechen. Die Länge soll in etwa von der A-Säule bis zur B-Säule reichen. Ist keine B-Säule vorhanden (meist der Fall) bis zum Ende der vorderen Tür. Der Käfig muss in der Höhe bis unmittelbar unter das Dach reichen. Innenspiegel und Sicherheitsnetz (Fahrerseite) kann verbaut werden. Empfehlung: Inlet Typ 13 mit der Artikelnummer 76292 von Jens Scaleracing.
Decals
Die Fahrzeuge sollen im zeitgenössischen NASCAR- typischen Outfit dekoriert sein, müssen aber nicht einem authentischen Vorbild entsprechen.
Chassis
Das Chassis muss aus einer Großserienproduktion stammen. Ausführung als Sidewinder mit einer max. Breite der Grundplatte von 48 mm. Es sind nur die 90 Grad Karohalter aus dem Chassis-Set erlaubt, diese dürfen aber in der Neigung der Karosserie angepasst werden. Es dürfen keine CFK, GFK etc. Bauteile verbaut werden. Pro-Hülsen sind für das Federelement und den H-Träger erlaubt. Empfohlen, Momo SW08…., Plafit Excel Expert…
Bodenfreiheit
Min. 2 mm vor dem Rennen
Achsen
Durchgängig Vollstahl 3 mm (also keine unabhängig voneinander drehende Räder oder Hohlachsen)
Spurbreite
Vorne und hinten max. 72 mm
Achslager
Frei
Gesamtgewicht
Min. 195 Gramm. Zusatz/Trimmgewichte (Material frei) sind nur auf der Chassisoberseite erlaubt. Auf den Karohaltern haben sie nichts zu suchen! Die Gewichte dürfen bei der Ansicht von unten nicht über die äußeren Konturen des Chassis hinausragen. Trimm/Gewichtsets ob schraubbar oder nicht sind nicht zugelassen!
Reifenmaße vorne
Min. 26.0 x min. 8 mm Empfehlung: Sigma Pro Front SG-8408
Reifenmaße hinten
Min. 26.0 x max. 10 mm
Reifentyp
Moosgummi schwarz, Vorderräder dürfen nicht versiegelt werden. Reifendecals sind ausdrücklich erwünscht.
Felgentyp
Frei. Die Felgeninlets sollten sich am Original orientieren und sind auch einzusetzen.
Felgenmaße vorne und hinten
Durchmesser außen min. 16 und max. 18mm, Breite frei  Empfehlung: Sigma SG-8018P vo., Sigma SG-8038BP hi. aber auch 17‘‘ Nascar-Felgen vo. und hi. von Jens Scaleracing und Slotdevil Lochfelge 17x18x10 Artikelnr. 2008181013 vom Umpfi (hier entfällt das kürzen auf 10mm Breite auf der HA) Die empfohlenen Felgen haben einen Innendurchmesser von ca. 16.3 mm, bei diesem Innendurchmesser lassen sich die meisten Felgeneinsätze aus den Bausätzen mit geringfügigen Modifikationen verwenden.
Motor
„Schwarzer“ Carrera 20 Volt (Motor darf nicht geöffnet werden)
Leitkiel und Schleifer
Frei. Nur ein Leitkiel erlaubt.  Der Leitkiel darf in der Ansicht von oben nicht über die äußeren Konturen der Karosserie hinausragen.
Übersetzung
Motorritzel 14 Zähne Spurzahnrad wahlweise 38, 39 oder 40 (es soll eine Wegstrecke von ca. 30 mit den jeweils aktuellen Reifendurchmessern angestrebt werden)
Bahnspannung
16 Volt

Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten.